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12.11.18 - Science Fiction von heute: Marketing in der virtuellen Realität

MC Ruhr in d. virtuellen Realität

Clubabend Marketing Club Ruhr

Eintauchen in die VR/AR-Welt

Mit einem neuen Veranstaltungsformat begeisterte der Marketing-Club Ruhr am 12. November seine Mitglieder und Gäste. Beim Clubabend zum Thema „Marketing in der virtuellen Realität“ gab es spannende Impulsvorträge, kombiniert mit einer Art Mini-Messe: Alle vier Referenten hatten ihre Best Cases mitgebracht, sodass die Teilnehmer die neuen Technologien direkt ausprobieren konnten. Der Mathildenhof in Essen-Rüttenscheid bot die perfekte Location. Denn was früher eine halb verfallene Fleischfabrik war, ist heute ein moderner, hochwertig ausgestatteter Arbeitsort mit rund 900 qm Bürofläche und einem tollen Atrium.

Im ersten Vortrag machte Björn Kleiber von der Bewegtbild-Agentur brandnew entertainment die Teilnehmer mit den Begrifflichkeiten vertraut: Was ist eigentlich virtuelle Realität (VR)? Und wie unterscheidet sie sich von der augmentierten Realität (AR)? „Der wesentliche Unterschied liegt in der so genannten Immersionstiefe“, stellte Kleiber klar. „Immersion bedeutet das Eintauchen in eine andere Wirklichkeit. Während ich bei der virtuellen Realität mithilfe von VR-Brillen komplett in die virtuelle Welt eintauche, hole ich mir in der augmentierten Realität lediglich virtuelle Elemente in meine reale Welt. Das wahrscheinlich berühmteste Beispiel dafür ist das Spiel Pokémon Go.“
Die Einsatzmöglichkeiten von VR und AR im Marketing seien extrem vielfältig, so Kleiber. Die neuen Technologien könnten für hochemotionale Kundenerlebnisse sorgen, für höhere Kaufbereitschaft, höheres Markeninvolvement und so für eine höhere Kundenzufriedenheit.

Im Anschluss machte Marvin Tekautschitz von der WeAre GmbH deutlich, dass VR schon heute keine Zukunftsmusik mehr ist: „In einer zunehmend dezentralisierten Arbeitswelt helfen uns neue Technologien, um Grenzen zu überwinden und schneller und effizienter miteinander zu kommunizieren.“ Dazu hat WeAre einen virtuellen Konferenzraum entwickelt, in dem standortübergreifende Meetings in Echtzeit abgehalten werden können. Ganz gleich, ob die Mitarbeiter in Frankfurt, Madrid oder Tokio sitzen – sie können sich im virtuellen Raum treffen, miteinander sprechen, am Whiteboard arbeiten und sogar 3D-Modelle im Detail gemeinsam bearbeiten. Fast wie Science Fiction – nur eben in echt.

Gerhard Schröder von der Agentur Kreative Kommunikationskonzepte präsentierte vielfältige Einsatzmöglichkeiten von VR für Messe und Vertriebsanwendungen: Wie soll sich beispielsweise ein angehender Bergbau-Azubi vorstellen können, wie es unter Tage aussieht? Mit dem richtigen VR-Video ist er mittendrin. Oder was, wenn der Messestand zu klein ist? Ganz einfach die VR-Brille aufgesetzt und schon ist genügend Platz selbst für die größten Exponate – das gesamte Vertriebsportfolio passt ab sofort in einen kleinen VR-Koffer.

Last but not least spannte Dr. Martin Braun von der Digitalagentur Recordbay den Bogen von der Urgeschichte bis in die Zukunft. Schon seit Jahrtausenden seien die Menschen auf der Suche nach neuen Technologien; um Emotionen hervorzurufen, in Erinnerung zu bleiben und unverzichtbar zu werden. „Bis 2020 rechnen Experten mit rund einer Milliarde AR-Nutzern weltweit. Also transferieren auch Sie Ihre Marke in die neue Realität“, sagte er und lieferte damit das ideale Schlusswort für diesen zukunftsweisenden Abend.

 

Unterstützt durch: Mathildenhof, Bäckerei Welp, Schloss-Quelle Mellis GmbH

Text erstellt durch Maria Leipold – Text. PR. Lektorat. (http://maria-leipold.de)