FREDsBRUDER: zu Besuch beim Gewinner des Start-Up-Tacken

Mit ihrem Label „FREDsBRUDER“ steuert Designerin Constanze Alef auf Erfolgskurs. Seit die erste Kollektion 2009 vorgestellt wurde, genießen die Ledertaschen Kultstatus. Wie aus dem Ein-Frau-Unternehmen in kurzer Zeit eine renommierte Marke wurde, die in über 600 Verkaufsstellen erhältlich ist, erzählte die Gründerin dem Marketing-Club Ruhr im FREDsBRUDER-Store im Einkaufszentrum Limbecker Platz. Mit dem Club verbindet Constanze Alef eine besondere Erfolgsgeschichte: Im vergangenen März erhielt sie den „Tacken“ als bestes Start-up-Unternehmen und widmete dem Marketing-Preis prompt eine nach ihm benannte Beuteltasche.

Die Idee für ihr eigenes Taschenlabel habe sie von ihren Reisen durch Asien mitgebracht. FREDsBRUDER, benannt nach ihrem Lieblingskuscheltier als Kind, sollte für einen lässigen Look im gepflegten Vintage-Stil, für Nahbarkeit und Herzlichkeit stehen. Das kam gut an – so gut, dass nach dem eigenen Wohnzimmer in Dinslaken auch bald das erste Container-Lager zu klein wurde.

FREDsBRUDER-Store
FREDsBRUDER-Store

Dieses schnelle Wachstum stellte die Geschäftsführerin vor Herausforderungen: Nicht nur die neuen räumlichen und logistischen Aufgaben mussten bewältigt werden, sondern auch die steigende Produktion. „Wichtig war mir, dass unser Standard, hohe Qualität zu bezahlbaren Preisen,   unverändert blieb“, betont sie. Das gilt ebenso für die neuen Produkte, die das Sortiment ergänzen: Lederjacken, Schals und Schuhe.

Wenngleich der Absatz vor allem im Großhandel erwirtschaftet wird, spiele der Einzelhandel für die Kommunikation der Marke nach außen eine große Rolle. In den vier eigenen FREDsBRUDER-Stores in Düsseldorf, Essen, Dortmund und Dinslaken könne man die Marke mit ihren Produkten inszenieren: „Wir möchten zeigen, wer wir sind und woher wir kommen – nämlich aus dem Ruhrgebiet.“ Diese Heimatverbundenheit zeigt sich im Gestaltungskonzept: Überall finden sich Referenzen an die Bergbaugeschichte des Reviers, etwa mit Kauenkörben oder Grubenlampen.

Wichtig sei der Einzelhandel zudem für die Entwicklung neuer Kollektionen: „Die Läden sind Testlabore für den Großhandel. Im direkten Gespräch mit den Kunden können wir hier herausfinden, welche Produkte beim Zielpublikum am besten ankommen.“

Den Markenkern von FREDsBRUDER auch in den Großhandel und damit an unabhängige Einzelhändler zu transportieren, sei vergleichsweise schwieriger. „Wir versuchen, für die Händler eine Beziehung zu unseren Taschen herzustellen, etwa durch Servicebücher oder Infos zur Geschichte von FREDsBRUDER und dem Produkt.“ Auch Point-of-Sale-Sets mit Logos und Aufstellern seien dafür sehr geeignet. „Zudem bauen wir für jede Kollektion Focus-Points auf und machen Dekorationsvorschläge.“

Wichtig für die Kommunikation mit den Kunden seien die sozialen Medien, beispielsweise für Ankündigungen von Neueröffnungen oder neuen Kollektionen, Gewinnspiele oder direktes Feedback. Auch Kooperationen mit anderen Unternehmen und die Teilnahme an Messen machen die Marke sichtbar. Weitere Pläne für die Zukunft gibt es natürlich schon: FREDsBRUDER soll neue Märkte in Asien und Nordeuropa erobern

Unterstützt durch FREDsBRUDER
Text erstellt durch Textbüro Strahl www.strahl-texte.de