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11.09.17 - innogy: Neue Spannung im Netz

MC Ruhr zu Gast bei innogy SE

Sabine Schmittwilken, innogy SE

innogized by innogy

Mirko Derpmann, Scholz & Friends

Die radikale Energiewende der Bundesregierung, und quasi über Nacht der Ausstieg aus der Kernenergie: 2011 war kein gutes Jahr für RWE. Das Markenimage war beschädigt, die Zahlen im Keller. Was also tun? Die Antwort des Konzerns war eine 180-Grad-Wende: 2016 schickte RWE die Tochtergesellschaft innogy ins Rennen. Nachhaltig, innovativ, digital und kundenorientiert, so sollte das Image der neuen Marke sein. Für die Kommunikation bedeutete dies eine große Herausforderung: Der Wandel sollte auch glaubwürdig sein.

„Dieser Neustart war für uns eine großartige Chance, die auch im Unternehmen neue Energien freigesetzt hat“, stellt Sabine Schmittwilken, Leiterin Group Brand Communications innogy rückblickend fest. Viele Mitglieder vom Marketing-Club Ruhr sind an diesem September-Abend der Einladung des Tacken-Gewinners in der Kategorie Unternehmen gefolgt, um hinter die Kulissen der innogy-Erfolgsgeschichte zu blicken. Unterstützung erhielt Sabine Schmittwilken dabei von Mirko Derpmann, Kreativdirektor und Mitglied der Geschäftsleitung von Scholz & Friends.

Die Berliner Werbeagentur hatte die Kampagne entwickelt, die im Zentrum des Neubeginns stand: „Was würdest du tun, wenn du noch einmal neu anfangen könntest?“ In der 2. Phase der Kommunikation wurde die Produktvielfalt von innogy in Szene gesetzt. Ob Solarstrom, E-Mobilität oder Smart Home: Die Motive kamen inhaltlich ironisch und ein wenig augenzwinkernd daher, während die prägnante grafische Gestaltung für einen hohen Wiedererkennungswert sorgte.

Auch das Employer Branding ging neue Wege, so Sabine Schmittwilken: „Unser Ziel war es, innogy als dynamischen und innovativen Arbeitgeber zu positionieren.“ Das Schlüsselwort der entsprechenden Kampagne lautete: Pioniergeist. „Wir suchen keine Angestellten, sondern Pioniere“ warb innogy mit dem Hashtag #PIONIERGEIST. „Damit haben wir auch solche Experten gewonnen, die sich vielleicht nicht für RWE entschieden hätten“, ist sie überzeugt. Auch bestehende Mitarbeiter wurden mit internen Motiven für die neue Arbeitgebermarke begeistert.

Dass der Neustart aber nicht nur Mitarbeiter, sondern auch Kunden und Investoren begeisterte, spiegelt sich in den zahlen wider, die Sabine Schmittwilken den Club-Mitgliedern präsentiert: Innerhalb eines Jahres erreichte innogy einen Bekanntheitsgrad von 40 Prozent innerhalb Deutschlands, im Stammgebiet liegt der Wert sogar bei 78% - fast auf RWE-Niveau. Zudem legte innogy 2016 den größten Börsengang seit über 20 Jahren hin.