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12.03.18 - Breaking the Rules

Mission to built unique and emotional Brands

Clubabend des MC Ruhr

Kent Hahne, apeiron GmbH

The ASH, Oberhausen

Ein spannender Abend im Zeichen der Systemgastronomie: Der Besuch von Kent Hahne beim Marketing-Club Ruhr sorgte für großen Andrang im Oberhausener Ableger von The ASH. Der Ort war nicht zufällig gewählt: Das American Steak House gehört zu den Marken von Hahnes Holding Apeiron Restaurant & Retailmanagement GmbH – zusammen mit L’Osteria, GinYuu und BULLITT.

Für Gastro-Kenner steht der Name Kent Hahne noch für eine andere Marke: Vapiano. Der Bonner Unternehmer hat die Kette 2002 mitbegründet und zwischen 2004 und 2011 ihre weltweite Expansion begleitet. Sein Erfolgsrezept folge seit jeher dem Motto „Breaking the Rules“, verrät er: „Ich versuche nicht, bestehende Konzepte zu kopieren, sondern neue, einzigartige Marken zu erschaffen.“

Als Dienstleister bündle Apeiron für seine Marken die Bereiche Marketing & PR, Einkauf & Equipment, Finanz- und Lohnbuchhaltung sowie Immobilien & Bau. Nicht zu vergessen: Human Resources – die „Königsdisziplin. „Gute Leute sind die wichtigste Zutat für eine erfolgreiche Expansion“, unterstreicht er.

So unterschiedlich die Marken, so unterschiedlich ist ihr Anspruch: The ASH, 2015 in Köln an den Start gegangen, stehe für ein hochwertiges Erlebnis, so Hahne: „The ASH soll in Großstädten weltweit wachsen, aber nicht an jeder Ecke entstehen.“ Anders bei der erfolgreichen L’Osteria, für die Apeiron nur Franchise-Nehmer ist: Hier zähle das „La Famiglia“-Gefühl des Italieners um die Ecke. Jedes Haus sei daher anders eingerichtet als das andere, sodass auch für regelmäßige Besucher kein Ketten-Gefühl entstehe. Während Pasta und Pizza traditionell viele Fans auf dem europäischen Festland haben, müsse sich der Markt für asiatische Küche noch finden, ergänzt er mit Blick auf die Kette GinYuu.

Für die Club-Mitglieder gab Kent Hahne auch einen Einblick in die Marketing-Strategie von Apeiron. „Marken sind Impulse, die nicht auf einem Blatt Papier erfunden werden“, unterstreicht er. Zum Geschäft gehöre es auch, Projekte anzuschieben, die am Ende keinen Erfolg haben. Wichtig sei, dass es neben solchen Fehlschlägen einen großen Wurf gebe, so wie Vapiano Anfang der 2000er Jahre: „Man muss den Markt genau beobachten und Trends immer wieder neu aufbauen.“

Bei Gästen wie auch potenziellen Mitarbeitern habe sich das Bild von Marken und Ketten in den letzten Jahren positiv verändert, stellt er fest: „Multiplikation ist längst nicht mehr negativ besetzt, im Gegenteil – eine Marke schafft Vertrauen.“ So sei es auch zu erklären, dass die Apeiron-Ketten 60 bis 70 Prozent Heavy Users verzeichnen, also Stammkunden, die mindestens ein Mal in der Woche ins Restaurant kommen.

Mit Social Media verbinde ihn persönlich keine große Liebe, räumt er ein, gleichwohl seien die Kanäle aber wichtig für die Marken-Inszenierung. „Hier gilt wie in den Restaurants: Kundenbeschwerden müssen immer ernst genommen und entsprechend behandelt werden“, so Hahne.

 

Unterstützt von The ASH

 

Text erstellt durch Sonja Strahl (www.strahl-texte.de)